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Facebook bringt Google und Twitter ins Wanken

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Eine neue, vereinfachte Version von Facebook – Facebook Lite soll in Kürze in Indien, Russland und China veröffentlicht werden und den Konkurrenten Twitter ablösen. Facebook sucht schon lange nach Möglichkeiten um mit Twitter konkurrieren zu können: Features wie public profiles, public status updates und realtime search wurden von Facebook eingeführt, damit das User Interface genauso einfach zu bedienen wird, wie das von Twitter.

Facebook schlägt also mit den gleichen Mitteln zurück – und versucht Twitter so zu überholen.

Was genau kann man sich jetzt unter Facebook Lite vorstellen?

Facebook Lite ist eine komplett vereinfachte Version von Facebook. Man sieht die neuersten Status Updates von sich und seinen Freunden und es gibt eine Navigation auf der linken Seite mit vier Hauptkategorien: Wall, Info, Friends und Photos & Videos.

Das Interface ist also dem von Twitter zum Verwechseln ähnlich – Facebook Lite könnte demnach in etwa so aussehen

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Quelle: Mashable

Derzeit ist eine Testversion von Facebook Lite im Umlauf, die nur von einer limitierten Anzahl von Usern genutzt werden kann. Wahrscheinlich wird Facebook die Testversion mehr Usern zugänglich machen, vor allem jetzt, wo jeder Facebook Lite testen möchte.

Ausgewählte User werden mit folgender Nachricht kontaktiert:

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Mit Facebook Lite will Facebook also Twitter verdrängen – ob das gelingen wird ist jedoch unklar.

Facebook bringt auch Google ins Schwitzen

Nicht nur Twitter wird von Facebook in die Enge getrieben, auch der Riese Google sieht mit dem neuen Kauf von Facebook – FriendFeed eine Gefahr auf sich zukommen. Das nächste Kopf-an-Kopf Rennen wird also auch zwischen Google und Facebook stattfinden.

Facebook setzt mit FriendFeed ein klares Statement – Es will nicht mehr nur ein soziales Netzwerk sein, sondern den Großteil der Kommunikation im Web übernehmen.

Sollte es Facebook tatsächlich schaffen gleichzeitig als Kommunikations- und Publikationsnetzwerk aufzutreten – würde das für Google verherende Folgen mit sich bringen. Mit Programmen wie Google Wave oder Google Voice wird versucht wieder Land zu gewinnen, doch ob das Google retten wird, ist fragwürdig.

Wieviel geben Unternehmen für Social Media aus?

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Um diese Frage für Österreich zu beantworten, habe ich recht lange nach einer Übersicht zu den Online-Spendings für Österreich suchen müssen. Dieser Blogpost hat mir dann eine Übersicht zu den Online Werbespendings für 2007 liefern können.

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Online Werbespendings für Österreich // Quelle: werbeplanung.at

In dieser Statistik taucht Social Media leider nicht auf. Dafür ist Online-Marketing gemessen am Gesamtkuchen der Winner für 2008 hinsichtlich Online-Werbespendings. Die Gesamtprognose lautete damals 42% für 2008 (130 Mio. Euro), für 2009 wurden 17% Wachstum (210 Mio. Euro) von werbeplanung.at prognostiziert.

Online-Spendings laut Forrester Forecast

Im Vergleich dazu lohnt es sich mal einen Blick auf die Prognosen von Forrester Forecast für den Zeitraum 2009 bis 2014 zu werfen.

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The Forrester Forecast // 2009 -2014 // Quelle: http://blogs.forrester.com

Dort taucht neben Search Marketing (Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung), Display-Advertising (Klassische Online-Werbung, Banner, VideoAds etc.) und Email-Marketing (Direktwerbung, Direct-Mailing) auch Social Media und Mobile Marketing auf. Demnach soll Social Media Marketing um 34 % zulegen, gefolgt von Mobile Marketing mit 27%. Aber auch Suchmaschinenmarketing (15%) bleibt ein wichtiger Bestandteil im Online-Marketing-Mix.

Was die Unternehmen in Österreich für Social Media Marketing ausgeben, kann derzeit nicht gesagt werden. Definitiv werden sich Unternehmer bemühen Ihre Zielgruppe im Netz adäguat zu erreichen. Und wenn ein überwiegende Teil der 14-35 Jähringen (siehe Grafik // Daten gelten für Deutschland // hier für Österreich adaptiert // Quelle: AGOF) “Internetnutzer” ist und gleichzeitig auch zur sozio-demografischen Zielgruppe der Unternehmer und Unternehmerinnen gehört, kommt man am Online-Marketing nicht mehr vorbei. Je nach Produkt ist es dann wichtig, die verschiedenen Wege, die im Online-Marketing gegangen werden können, auszuloten.

Bei AVISEO können wir Sie schwerpunktmäßig hinsichtlich Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung und Social Media Marketing beraten.

PyGoWave – neue Testversion von Google Wave

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Ende Mai diesen Jahres wurde Google Wave zum ersten Mal vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Open Source Plattform zur Kommunikation und Zusammenarbeit in Echtzeit. Ob Google Wave ein Flop wird oder ob die Plattform sogar E-Mails ersetzen wird, darüber gab es bis jetzt genügend Spekulationen. Sicher wussten wir, dass die Plattform am 30.September online gehen sollte, doch auch da hat sich jetzt etwas geändert:

Auf Grund der großen Nachfrage entschloss sich ein Entwickler von Google Wave den Code in eine open Source Version, mit dem Namen PyGoWave um zu wandeln. Leider ist dies nur eine sehr „abgespeckte“ Version der tatsächlichen Google Wave.

Hier die wichtigsten Facts von PyGoWave im Überblick:

  • PyGoWave verwendet nicht den originalen Google Wave Code (der ab September open-source sein wird) für die Testversion, sondern lediglich den Google Wave API.
  • PyGoWave ist keine volle Version von Google Wave, es hat nicht einmal das Google Wave interface.
  • PyGoWave startete vor zirka einem Monat, es werden immer wieder neue Features hinzugefügt und auch einige Google Wave Gadgets sind zugänglich.

Im Vergleich: PyGoWave und Google Wave

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Quelle: mashable.com

Zusammengefasst kann man sagen, dass PyGoWave ist eine sehr vereinfachte Testversion von Google Wave ist, aber man kann dennoch Wave Gadgets austesten und sich schon mal mit Google Wave vertraut machen. Alle Gadgets sind zum Download freigegeben!

Da es sich bei PyGoWave ebenfalls um eine Open Source Plattform handelt, kann man es ganz einfach downloaden und am eigenen Server verwenden. Es bietet sogar die Möglichkeit von Downloads und hat ein eigenes Wiki um PyGoWave zu starten und updaten.

Obwohl PyGoWave nicht wirklich mit der „großen Schwester“ Google Wave vergleichbar ist, kann man sich auf jeden Fall schon einmal mit den Funktionen vertraut machen und die Wartezeit bis Ende September wird dadurch auf jeden Fall versüßt.

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