Archiv für die Kategorie „Social Media“

Best Practices für Seiten in Facebook

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Seiten in Facebook richtig gestalten

Viele Unternehmen entdecken derzeit das Potenzial von Facebook. Mit dem Launch einer Seite ist es jedoch nicht getan. Für die  Generierung von Fans sind nicht nur Mashups innerhalb der Social Media Disziplin notwendig, sondern entscheidend ist schon der Seitenauftritt in Facebook. Wie man es richtig macht, sollen diese ausgewählten Best Practices in Facebook zeigen.

Wer noch weitere gute Beispiele weiß, kann diese gern als Kommentar hinterlassen!

Adidas http://www.facebook.com/adidasoriginals

H&M http://www.facebook.com/hm

Ralph Lauren http://www.facebook.com/RalphLauren

National Jean Company http://www.facebook.com/pages/National-Jean-Company/7082593139

ATT http://www.facebook.com/att

Doritos® Canada http://www.facebook.com/DoritosCanada

Coca Cola http://www.facebook.com/cocacola

Vitamin Water http://www.facebook.com/vitaminwater

Reebok Easy Tone (App.) http://apps.facebook.com/reebokeasytone

Puma http://www.facebook.com/puma

Time Magazine http://www.facebook.com/time

Mini http://www.facebook.com/mini

Audi http://www.facebook.com/audi

VW http://www.facebook.com/vw

Pulse http://www.facebook.com/livescribe

Motorola http://www.facebook.com/motorola

Blackberry http://www.facebook.com/BlackBerry

Dell Lounge http://www.facebook.com/delllounge

Snickers http://www.facebook.com/snickers

Hurley http://www.facebook.com/hurley

Quelle: http://www.facebookbiz.de

Welches Land bevorzugt welches Social Network?

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via Maike Dubsky (auf Facebook). Danke dafür!

Interessanterweise hat auch China sein eigenes Social Network unter qq.com. Und auch Russland ist mit seinem “vkontakte.ru” ganz gut aufgestellt. Auch Hi5 ware mir neu, wird aber vor allem von den UserInnen aus Mexico, Peru und der Mongolei! genutzt. Brasilien, Indien und Japan nutzen vor allem Orkut.

Hilfreich ist diese Grafik vor allem, wenn es darum geht Social Media Strategien für ausländische Zielgruppen umzusetzen.

Social Media für Marktforschung?

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Wir und auch viele andere Social Media Agenturen werden oft vor die Herausforderung gestellt, unseren Kunden zu erklären, was bei Social Media genau zu tun ist. Mit Schlagworten wie Authentizität, Interaktion, Partizipation versuchen wir dann zu erläutern, dass Social Media von dem Unternehmen selbst gemacht sein muss. Wir entwickeln gerne die Strategie und empfehlen die Tools, aber tun müssen Sie es selbst. Dahinter steht die Idee einen echten Dialog zwischen Kunde und Unternehmer aufzubauen. Spätestens an dieser Stelle sind viele UnternehmerInnen irritiert. Bisher wurde Social Media als hipper, neuer Kommunikationskanal gesehen und Marken und Produkte vom Unternehmen her entwickelt und gedacht. Jetzt sollen die User mitreden, bewerten und kommentieren? Ja, denn darin liegt ein großes Potenzial.
Oft entscheiden sich die Firmen dann zwar für die Tools, aber nicht den Dialog. Wie authentisch ist ein Youtube-Channel, wenn Kommentare nicht geschrieben werden dürfen und wie echt wirkt ein Twitter-Channel, der von einer Agentur betreut wird, aber nicht vom UnternehmerIn selbst? Ganz nach dem Motto “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” versucht man dadurch mögliche negative Kommentare zu unterbinden. Schade, denn:

  1. Wenn jemand etwas Negatives über ein Unternehmen zu sagen hat, dann wird er es tun, im Internet und auch sonst überall.
  2. Dieses (negative) Feedback wäre eigentlich die Chance sich mit dem Kunden auseinander zu setzen, seine Meinung beispielsweise in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.

Nun komme ich auch zu meiner Eingangsfrage “Social Media für Marktforschung?” zurück. Am Beispiel General Motors (GM) möchte ich kurz skizzieren, wie man Social Media erfolgreich für Marktsforschungszwecke einsetzen kann.

Am 6. August hatte GM seine Kunden, Händler, Mitarbeiter und Analysten eingeladen den Prototyp des neuen Modells Buick SUV anzuschauen und Feedback zu geben. Das bekam er prompt in diversen Blogbeiträgen und via Twitter. Die Meinungen waren sehr negativ, was vor allem daran lag, dass der Produktname nicht zum Modell passte. Eigentlich sollte das Modell “Saturn Vue” heißen, was wegen einem Markenrechtsstreit nicht mehr möglich war. Kurzum wurde daraus ein Buick. Der Spiegel fasste diesen Sachverhalt folgendermaßen zusammen:

Das ist in etwa so, als ob man einen Mercedes-Stern an einen Seat Ibiza pappt. (Spiegel.de, 21.08.2009)

Bei den Tweets wurde kein Blatt vor den Mund genommen und kräftig über das neue Modell gelästert. Innerhalb kürzester Zeit entpuppte sich Buick zu #Vuick (angesichts Vue) und wurde zum “Trending Topic” auf Twitter. Anstatt aber davonzulaufen oder zurück zuschießen, hat GM die Kritik ernst genommen und den Wagen erst einmal auf Eis gelegt, also nicht zu bauen. Die Twittergemeinde feierte dies mit dem Slogan “Der Vuick ist tot! Lobet den Herrn!”
Die Kritik war durchweg negativ, das Auto zu launchen wäre entgegen aller Marktlogik gewesen. GM hat sich dadurch sicher viel Ärger erspart.

Social Media ist in aller Konsequenz also auch ein sehr wichtiges Marktforschungsinstrument. Und entgegen der üblichen Marktforschung haben die Unternehmen die Möglichkeit zurück zu fragen und mit den Kunden zu diskutieren. In diesem Sinne empfehlen wir mit den Kunden direkt in Kontakt zu treten und sich deren Kritik zu stellen. Und das geht besonders gut mit Social Media. Helmut Schmidt hat einmal gesagt:

Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.

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